Wiedergründung der Sozialistischen Internationale
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Auf einem Kongress, der am 30. Juni 1951 in Frankfurt am Main eröffnet wird, schließen sich sozialistische, sozialdemokratische und Arbeiterparteien aus aller Welt zur „Sozialistischen Internationale“ (SI) zusammen. Deutsche Mitgliedspartei wird die SPD. Die SI versteht sich als lose, auf Dialog bauende und die Souveränität der Mitgliedsparteien unangetastet lassende Vereinigung. In ihrer Prinzipien-Erklärung grenzt sie sich deutlich von der Kommunistischen Internationale ab: „Die Kommunisten berufen sich zu Unrecht auf sozialistische Traditionen. Der internationale Kommunismus ist das Instrument eines neuen Imperialismus. Wo immer er zur Macht gekommen ist, hat er die Freiheit ausgerottet, oder die Möglichkeit, sie zu erringen, vernichtet.“ Größere internationale Bedeutung wird die SI erst ab 1976 mit der Wahl Willy Brandts zum Präsidenten gewinnen.
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... und ihre Mitgliedsparteien in der Welt im dritten Jahrtausend |