Wiederwahl Wilhelm Piecks zum Präsidenten der DDR
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© Schnitzler
Zeitgenössische Postkarte mit Porträt Wilhelm Piecks |
Am 7. Oktober 1953 wird Wilhelm Pieck von der Ost-Berliner Volkskammer zum zweiten Mal zum Staatspräsidenten der DDR gewählt. Aufgrund seines bereits angeschlagenen Gesundheitszustandes tritt er kaum noch öffentlich in Erscheinung. Dennoch erfolgt 1957 seine Wiederwahl. Nach Piecks Tod am 7. September 1960 wird Walter Ulbricht das Amt des Staatspräsidenten abschaffen und stattdessen selbst die Position des „Vorsitzenden des Staatsrates der DDR“ einnehmen, ein Amt, das zugleich die Führung über die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) einschließen wird.