von Papen, Franz

Franz von Papen
* 29. Oktober 1879
in Werl
  2. Mai 1969
in Oberasbach

Beruf
Deutscher Politiker

Franz von Papen 1879-1969
(© dhm)
 

Überblick
1921-1932 Abgeordneter der Zentrumspartei im preußischen Landtag
1932 Ernennung zum Reichskanzler, Bildung eines Kabinetts aus konservativen Gesinnungsgenossen ("Kabinett der Barone") gestützt auf das Notverordnungsrecht, Beseitigung der preußischen Regierung („Preußenschlag“)
1933 Vizekanzler und Reichskommissar für Preußen in der Regierung Hitler
1933 Rücktritt im April; Distanzierung vom nationalsozialistischen Totalitätsanspruch
1936-1944 Tätigkeit im diplomatischen Dienst
1946 Freispruch im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, im Spruchkammerverfahren jedoch zu acht Jahren Haft verurteilt
1949 vorzeitige Haftentlassung

Sonstiges
Verfasser von „Der Wahrheit eine Gasse“ (1952), „Vom Scheitern einer Demokratie 1930-1933“ (1968)

Siehe auch
Hitler, Adolf
Notverordnung
Nürnberger Kriegsverbrecherprozess
Preußenschlag
Präsidialkabinett
Zentrum